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Bärlauchsammler, aufgepasst!
 
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ZÜRICH – Das Schweizerische Toxikologische Informationszentrum (Tox) hat Bärlauch-Sammler vor der Verwechslung mit der hochgiftigen Herbstzeitlose gewarnt. Bereits der Konsum von wenigen Herbstzeitlosen-Blättern könne zu schweren Vergiftungen oder zum Tod führen, teilte das Tox heute mit.
 

In den vergangenen Jahren sei es immer wieder zu schweren Vergiftungen gekommen. 2002 starb eine Frau in Zürich nach dem Genuss der colchicin-haltigen Blätter in der Meinung, es handle sich um Bärlauch.

Laut dem Toxikologischen Zentrum in Zürich gab es seit 1996 ca. 200 Unfälle mit schweren Vergiftungserscheinungen, darunter sind fünf Todesfällen bekannt.

Weil die beiden Pflanzen nebeneinander wachsen können, werden sie laut Tox oft verwechselt. Dabei ist für Bärlauch der Knoblauchduft charakteristisch. Seine Blätter sind gestielt und elliptisch, während die Herbstzeitlose mit ungestieltem Blatt geruchlos ist. Ebenfalls hochgiftig und auf ähnlichen Böden zu finden ist das Maiglöckchen. Seine Blätter sind wesentlich breiter. Im letzten Frühling hatte der Schweizer Apothekerverband, der das Tox mitbegründet hatte, vor Verwechslungen mit dem Maiglöckchen gewarnt.

Treten innert weniger Stunden nach Bärläuchverzehr Übelkeit, Erbrechen und Durchfall auf, kann es sich um eine Vergiftung handeln.
Hier kann das Tox-Zentrum -Tel. 145  weiterhelfen.

 
 
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