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Ernährungslehre --> Ernährung
 

Geschichte der Ernährung
 
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Die Geschichte der Ernährung beschränkt sich keineswegs auf die Zubereitung und den Verzehr von Nahrungsmitteln, sondern befasst sich mit der ganzen ökonomischen Kette, die von der Agrarverfassung und -technik über die Distributions-, Absatzstrukturen und Vorratshaltung bis hin zur gastronomischen Haus- und Familienarbeit und zu den Problemen der Konservierung und Entsorgung reicht. Es ist deshalb wichtig, der historischen Interpretation ein vertikales Erklärungsmodell zugrunde zu legen, das Produktion, Verteilung und Konsum von Nahrung aufeinander bezieht. Weil mit der Frage der Verfügbarkeit, Verteilung und Qualität von Nahrungsmitteln die Problematik der Gerechtigkeit und das Postulat der Gesundheit ins Spiel kommen, sind auch gesellschaftliche Konfliktkonstellationen involviert. Sowohl Alltags- wie Festtagsspeisen vermochten Gemeinsinn zu generieren bzw. sozialen Abstand und feine Unterschiede zu inszenieren. Die sowohl gemeinschaftsstiftende wie auch sozial polarisierende Rolle des Essens verweist auf die politische Dimension der Ernährung. So ist für das schweizische "Wir-Bewusstsein" das Spannungsfeld von kultureller Vielfalt (Ernährungsregionalismus) und nationaler Identität ("Nationalspeisen") wichtig. Diesen Facettenreichtum der Ernährung gilt es im Folgenden im Auge zu behalten.

 
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