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Kochkunde --> Küchen der Welt
 

Die Küche in Japan – eine gesunde kulinarische Vielfalt
 
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In Europa denken wir bei japanischer Küche schnell an kleine ästhetische Häppchen und rohen Fisch.

Und tatsächlich ist Sushi ein typischer Bestandteil der Landesküche. Aber sie bietet weitaus mehr. Sehr beliebt sind vielfältig zubereitete Gemüse- und Tofu-Speisen. Fleisch wird wie in der ganzen asiatischen Küche eher wenig gegessen. Weitaus mehr Wert legen Japaner dagegen auf Harmonie beim Essen. Jede Zutat wird sorgfältig ausgewählt und gut mit den anderen Zutaten abgestimmt. Auch beim Anrichten und der ganzen Tischdekoration steht Ästhetik im Vordergrund. Durch eine jahrtausende alte Kultur und Tradition geprägt, ist das Kochen eng mit Kunst und Philosophie verbunden.

Frisch muss es sein!
Was ist leckerer und gesünder als frische, naturbelassene Nahrungsmittel? Für den Japaner stehen sie an erster Stelle. Die Auswahl der Gerichte orientiert sich daher gerne an der Jahreszeit. Je nach Saison sind unterschiedliche Zutaten frisch und bestimmte Zubereitungsarten für die Ernährung am besten.

  • Frühling: junge Bambussprossen mit Kirschblütentee, leichte und klare Suppen, Sashimi und Meeresfrüchte, Süssigkeiten
  • Sommer: leichte, gedämpfte Gerichte, kühler Tofu und Buchweizennudeln
  • Herbst: Pilze, Kastanien, Gebratene Speisen
  • Winter: kräftige Eintöpfe, heiße Nudeln und Eintöpfe (Nabe) mit Miso


Das Menü
Eine klare Suppe in einer Schale mit Deckel ist der Auftakt. Daneben gibt es Appetithappen wie Sashimi oder Sushi . Das Herzstück eines Menüs bilden dann mehrere kleine warme Hauptgerichte mit zwei bis drei Beilagen (Gemüse, Salat oder Eingelegtes). Eine Schale gedämpfter Reis und grüner Tee für alle gehört selbstverständlich immer dazu.

Die Einteilung in mehrere Gänge, wie wir es in Europa gewohnt sind, spielt in Japan eher eine untergeordnete Rolle. Oft werden alle Gerichte gleichzeitig serviert und jeder bedient sich nach seinem Geschmack. Eine wohltemperierte Abwechslung während des Essens bildet Sake, der traditionelle japanische Reiswein. Er wird in winzigen Porzellantassen angeboten. Desserts sind eher unüblich.


Viele kleine Schälchen
In Japan isst man nicht von einem einzigen grossen Teller. Die Beilagen verteilen sich auf unzählige kleine Schälchen. Das ist ein herrlicher Anblick! Neben einem attraktiven Aussehen haben die Schälchen aber auch noch eine ganz praktische Bedeutung. In Japan gehört es zum guten Ton, die Schalen zum Essen anzuheben und auf Schulterhöhe zu halten. Macht sich aus Versehen etwas vom Essen unbeabsichtigt selbstständig, so fällt es zurück in die Schale und nicht auf den Tisch oder in den Schoss.

 
 
 
 
 
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