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Kräuter, Blüten und Gewürze
 
 
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  Paprika

"Wenn du Paprika hast, hast du alles" heisst es in einem ungarischen Sprichwort. Kaum eine andere Frucht, die weltweit als Chilli bezeichnet wird, kann sich mit so vielen Sorten und Varietäten präsentieren wie der Paprika. Seinen Ursprung hat die Pflanze, deren Frucht wegen ihrer Farbe das rote Gold genannt wird, in Südamerika. Die feuerrote Schote gelangte auf abenteuerlichem Weg im 16. Jahrhundert nach Ungarn. Hier herrschte ein Klima, wie es die Pflanze liebt: fruchtbare Feuchtigkeit und lange heiße Sommer. Er wurde rasch beliebt bei Bauern, Fischern und Hirten.


Lange bevor der Paprika Einzug in deutsche Kochbücher hielt, rieben die Hirten auf der Puszta ihren Speck schon mit Paprikapulver ein. Die Bauern brannten Paprikaschnaps gegen Malariafieber und Magenweh und setzten Paprikapflaster auf Wunden und Geschwüre. Systematische Forschung stellte den medizinischen Nutzen der Pflanze fest. 1933 machte Dr. Albert Szent Györgyi eine revolutionäre Entdeckung: Vitamin C im Paprikafleisch. Dafür wurde er mit dem Nobelpreis ausgezeichnet.


Zwei Anbauzentren bildeten sich in der ungarischen Tiefebene heraus und sind bis heute geblieben: bei Szeged an der Theiss und bei Kalocsa an der Donau. Heute ist der Paprika und vor allem das Paprikapulver eines der wichtigsten Exportartikel des Landes.


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  Piment d'Espelette

Piment d'Espelette das ist die Chili-Sorte, deren ofizieller Name "Capsicum annum L. var. Gorria" lautet. Sie wird größtenteils getrocknet und zu Pulver vermahlen. Dieses ist etwas milder als Cayenne, aber noch aromatischer, mit einer fruchtig-süßen und zugleich leicht rauchigen Note. Er würzt eine ganze Reihe baskischer Fisch- und Fleisch-Spezialitäten, um deren Geschmack zu heben. Die leckeren Schoten werden aber auch zu Konfitüre und Püree verarbeitet, und man bekommt sie im Ganzen eingelegt.
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