Print Sitemap Home
  Created by C.I.S. AG - CMS by CFXe
 
Kochkunde --> Küchen der Welt
 

Küchen der Welt
 
 
Ihre Auswahl: Alle
 A     Ä     B     C     D     E     F     G     H     I     J     K     L     M     N   
 O     Ö     P     Q     R     S     T     U     Ü     V     W     X     Y     Z    Alle
 
«   |  1 |  2 |  3 |   »    
 
  Italien - Kochen in Venetien (Veneto)

Vier Grundelemente beherrschen die venetische Ernährung: Polenta, Reis, Bohnen und baccalà (Klippfisch). Auf diesen Angelpunkten entwickelt sich eine Geschmacksbandbreite, die ihre Auswahl in der Produktion der regionalen Landwirtschaft und Viehzucht und in der Verarbeitung der Produkte trifft. In Anbetracht der Geschichte dieses Landstrichs wundert man sich nicht, dass die vier Hauptpfeiler allesamt importiert wurden. Das Maismehl, angekommen im 16. Jh., wurde von der Serenissima (Republik Venedig) trotz des allgemeinen Misstrauens der Bauern gegenüber jedweder Neuheit (die Lombarden überwanden sich erst nach der von Manzoni beschriebenen Pest des Jahres 1630 und der auf sie folgenden Hungersnot zum Maisanbau!) aufgezwungen. Die Ankunft der Bohnen fällt in den gleichen Zeitraum. Der Reis, der infolge des venezianischen Handels mit dem Orient aus der arabischen Welt gekommen war, wurde ab der ersten Hälfte des 16. Jh. in den weiten Ebenen von Roverchiara und Palù im Gebiet des Veronese angebaut.
Detail
 
  Die chinesische Kochkunst

Die Kochkunst, eine der raffiniertesten und phantasievollsten der Welt, wird auch in der Volksrepublik beinahe genauso gepflegt, wie es traditionell schon immer der Fall war. Die Küche ist auch heute noch ein Hauptausdruck chinesischer Lebenskunst, der eine zentrale Rolle im täglichen gesellschaftlichen Leben zukommt. Die gängigste Begrüssung zwischen Bekannten ist nicht „guten Tag“, sondern „Hast Du schon gegessen?“. Eine Seite zu China ohne Erörterung der Kochkunst wäre unvollständig, zumal die häufigste Begegnung zwischen Chinesen und Ausländern am Tisch stattfindet.
Detail
 
  Die Küche in Japan

In Europa denken wir bei japanischer Küche schnell an kleine ästhetische Häppchen und rohen Fisch.

Und tatsächlich ist Sushi ein typischer Bestandteil der Landesküche. Aber sie bietet weitaus mehr. Sehr beliebt sind vielfältig zubereitete Gemüse- und Tofu-Speisen. Fleisch wird wie in der ganzen asiatischen Küche eher wenig gegessen. Weitaus mehr Wert legen Japaner dagegen auf Harmonie beim Essen. Jede Zutat wird sorgfältig ausgewählt und gut mit den anderen Zutaten abgestimmt. Auch beim Anrichten und der ganzen Tischdekoration steht Ästhetik im Vordergrund. Durch eine jahrtausende alte Kultur und Tradition geprägt, ist das Kochen eng mit Kunst und Philosophie verbunden.
Detail
 
  Die Küche Italiens

Italiens Küche zählt kulturell mit zum wichtigsten Erbe des Landes. Wie schon viele Leute festgestellt haben, beherrschen nicht alle Italiener die Kunst des Kochens, aber es gibt wenige, die nichts von gutem Essen verstehen. Essen ist eine nationale Leidenschaft, und in ihr kommt zum Ausdruck, wie sehr die Italiener das gute Leben lieben und geniessen. Die Italiener verfügen über die beneidenswerte Fähigkeit, jedes gemeinsame Essen zu einem vergnügten Ereignis werden lassen. Essen ist gleichsam ein Fest, und Geselligkeit bei Tisch stärkt eine Tradition, die aus einer langen und ereignisreichen Geschichte hervorgegangen ist.

Die Umgebung ist für Italiens Köche immer eine Quelle der Inspiration gewesen. Die besondere Geographie des Landes mit seinen Bergen, dem Meer, den fruchtbaren Flusstälern und trockenen Gebieten hatte verschiedenartige Entwicklungen von Speisen zur Folge, die so aussergewöhnlich sind wie die Landschaft selbst. Im Norden sorgen aus den Alpen kommende eiskalte Flüsse für saftige Wiesen, auf denen Rinder weiden, die fette Milch und zartes Fleisch liefern. Über Kanäle wird das Flusswasser zu ausgedehnten Reisfeldern geleitet, und auch Korn, Obst und Gemüse gedeihen hier üppig. An malerischen Seen und der wunderschönen nördlichen Adria holen die Fischer volle Netze ein, und an der Riviera verbreitet die vom Meer kommende Brise den Duft aromatischer Kräuter. In den trockenen Regionen, in der Mitte und im Süden des Landes, wachsen in den grünen Ausläufern der Apenninen Olivenhaine, zwischen denen Schafe und Ziegen weiden, während in den Ebenen Durumweizen gedeiht und eine kräftige Sonne sorgt dafür, dass die Hochgeschätzten, einheimischen Obst - und Gemüsesorten ihren Geschmack voll entfalten können. Die Spitze Italiens wie auch Sardinien und Sizilien sind rundum von der Weite des Mittelmeeres umgeben, und überall prägen weinbewachsene Hänge die Landschaft.

Frische, hochwertige Nahrungsmittel bilden den Kern der italienischen Küche, und es erscheint wie eine göttliche Fügung, dass das Land solch eine Fülle an natürlichen Schätzen zu bieten hat. Auf den belebten Märkten der grossen und kleinen Städte, auf denen die Köche des Landes täglich ihre Einkäufe tätigen, lassen die grossartigen Auslagen der Nahrungsmitte ein Bild entstehen, das wahrlich sehenswert ist.
Detail
 
  Italien - Kochen in den Abruzzen

Das berühmteste Rezept der abruzzischen Küche sind – natürlich hausgemachte – Nudeln, die man mit einem besonderen Werkzeug, einer Art Instrument, herstellt: die chitarra. Der Name rührt daher, dass es sich um ein richtiggehendes Saiteninstrument handelt: ein rechteckiger Rahmen aus Buchenholz wird von den Handwerkern geformt, die dort in einem Abstand von je einem Millimeter ganz dünne Stahlfäden aufhängen. Der Teig aus Eiern und Mehl wird lange geknetet und zu Teigplatten ausgerollt, die «pe'ttole» genannt und eine nach der anderen auf die chitarra gelegt werden. Wenn man mit einem Nudelholz darüberrollt, schneiden die Fäden der chitarra den Nudelteig in kleine Streifen mit dem typischen quadratischen Abschnitt, die den alten Namen «maccheroni» bewahren: die authentische Benennung ist in der Tat «maccheroni alla chitarra». Diese harten, doch elastischen «maccheroni» mit ihrer schönen goldenen Farbe bleiben beim Kochen bissfest und sind nun fertig, um mit der typischen Sausse angemacht zu werden: einer sehr dickflüssigen Tomatensausse, die geräucherter Speck, geriebener pikanter Pecorino und der unverzichtbare Chili noch kräftiger machen.
Detail
 
  Italien - Kochen im Aostatal

Die alten Menüs, die in den Archiven zu finden sind, gehörten zur Gastronomie der höheren Schichten. Sie spiegeln folglich nicht die Gewohnheiten des Volkes wider, die an Gemüse (vor allem Kohl), Roggenbrot und Kastanien gebunden waren und ausserdem - in sehr verhaltenem Masse - an Milch, an Wildbret und an Kleinvieh, von dem sich die weniger Wohlhabenden die nicht verkäuflichen Teile aufbewahrten. Ebenso war unter ihnen das Seras, das letzte Produkt der langen Milchverarbeitung, sehr verbreitet.
Detail
 
  Italien - Kochen in Apulien

Da Apulien die Kornkammer Italiens ist, liefert die Region einen Grossteil des Hartweizens, den man in ganz Italien zur Herstellung der pasta secca benötigt, Kein Wunder, dass hier Nudeln -selbstgemacht oder gekauft –und Brotwaren eine grosse Rolle spielen. In den sorgsam bewässerten Ebenen Apuliens werden Tomaten, Zucchini, Brokkoli, Paprika, Kartoffeln, Spinat, Auberginen, Rosenkohl, Fenchel, Zichorien und Hülsenfrüchte wie Kichererbsen, Linsen und Bohnen angebaut, Gemüse lässt sich somit als die zweite Säule der regionalen Küche ausmachen. Die dritte ist Olivenöl, Apulien, der größte Ölproduzent Italiens, füllt mit seinem würzig - fruchtigen, säurehaltigen Öl aus vollreifen Oliven nicht nur die Regale des Nordens, sondern exportiert sein »grünes Gold« auch ins europäische Ausland, Die vierte Säule der apulischen Küche bildet das Meer, Mit ihren kompliziert anmutenden Fangmaschinen, den trabucchi, ziehen die Fischer ihre Beute aus der Adria, und im Mar Piccolo, dem »Kleinen Meer« im Golf von Taranto, haben sich Zuchtbetriebe auf Miesmuscheln und Austern spezialisiert.
Detail
 
  Italien - Kochen in der Basilikata

Die (einst Lukanien genannte) Basilikata ist ein raues und hartes Land, das nur Sonne im Überfluss hat: ein mysteriöser Landstrich, wo das Leben noch heute nach althergebrachten Rhythmen abläuft und wo man noch immer auf die Lösung vieler sozioökonomischer Probleme wartet.

Die Küche hier ist arm und macht vor allem von Bodenerzeugnissen, von aus der Schafzucht stammendem Fleisch (und Milchprodukten) und von Schweinefleisch Gebrauch; Fisch fehlt dagegen fast gänzlich.
Detail
 
  Italien - Kochen in der Emilia-Romagna

Es wird oft behauptet, dass die Weise, in der man kocht und isst, den eigenen Charakter widerspiegelt. Die Emilia Romagna scheint den Beweis dafür zu liefern - ihre reiche, opulente Küche ist das Ergebnis der Zeit und Mühe, die ins Kochen investiert wurden, verbunden mit der Überzeugung, dass es ein Vergnügen ist, sich an den Tisch zu setzen und in aller Ruhe köstliche Gerichte mit selbstgemachten Nudeln zu geniessen. Die Bewohner der Emilia Romagna sind unbeschwert, fröhlich und ein wenig verspielt. Mit ihrer bewundernswerten Art haben sie eine Küche geschaffen, die jeden in gute Laune versetzt, der sich ein wenig Zeit für sie nimmt. Wenn sie könnten, würden die Emilianer ihr Hab und Gut, ihre Häuser und Städte in Eiernudelteig verpacken, denn das Wahrzeichen dieser Region schlechthin sind gefüllte Nudeln.
Detail
 
  Italien - Kochen im Friaul

Die Küche dieser Region wird charakterisiert von dem Verschmelzen der bäuerlichen und aristokratischen gastronomischen Traditionen, die - wie wir gelesen haben - von der grossen kulinarischen Geschichte Italiens losgelöst sind. In diesem Land wiegt nämlich nicht so sehr die lange Herrschaft Venedigs mit seinem Glanz, seinem Reichtum und seiner Öffnung zur ganzen Welt, sondern vielmehr das Vermächtnis der habsburgischen Herrschaft. Es war zwar zeitlich begrenzter, doch unendlich viel intensiver und entscheidender in jeder Hinsicht des Lebens dieses Landstrichs, der zu dem weiten Reich gehörte, das von Böhmen bis zum Balkan reichte und viele Volksgruppen und eine Vielzahl an verschiedenen Sprachen und Kulturen umfasste
Detail
 
«   |  1 |  2 |  3 |   »    
 
|top|
 
 News
 

Knowlegbase Hotel & Gastro formation