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Wild / Jagd
 
 
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  Die Entwicklung der Jagd

Die Jagd entsprang bei den Menschen der Vorzeit aus dem Kampf mit den wilden Tieren und stellte zunächst die Hauptquelle der Ernährung dar. Es galt das Recht der freien Jagd: Ein Jäger jagte ein Stück Wild, und seine Beute gehörte ihm. Diese Praxis galt auch bei den Griechen, Römern und während der Völkerwanderungszeit bei den germanischen Stämmen. Jagd macht erfinderisch: Länger Arme sollte der Jäger haben und starke Fäuste, die man werfen könnte.
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  Die Jagd - Von den Anfängen bis zum Bundesgesetz von 1875

Die Jagd bildete zusammen mit der -- allerdings bedeutenderen -- Sammelwirtschaft während Hunderttausenden von Jahren die Grundlage der Nahrungsbeschaffung. Auf schweizerischem Gebiet finden sich die ältesten Belege jagender Menschen bei Chur, im Säntis-, Churfirsten- und Rigigebiet, im Simmental und im Jura. Sie reichen ca. 200'000 Jahre zurück. Im Paläolithikum wurde v.a. auf Mammut und Wollnashorn gejagt, später waren Ren, Wisent, Wildpferd, Rot- und Schwarzwild wohl die Hauptbeute. Bär, Steinwild, Gemse, Murmeltier und Schneehuhn zogen sich mit dem Rückgang der Gletscher in den engeren Alpenraum zurück ( Fauna ).
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  Der Staat regelt die Jagd

Im Jahre 1986 wurde in der Schweiz auf Bundesebene ein neues Gesetz über "die Jagd und den Schutz wildlebender Säugetiere und Vögel" geschaffen. Die Bundesversammlung der Schweizerischen Eidgenossenschaft hat damit die für das ganze Land gültigen Bestimmungen in bezug auf die Jagd den Bedürfnissen unserer Zeit angepasst.
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  Gewinnung von Wild, Fleischqualität, Wildbrethygiene

Die Art der Jagd, die Treffpunktlage des Schusses auf dem Wildkörper sowie die nachfolgende Behandlung des erlegten Tieres wirken sich entscheidend auf die spätere Fleischqualität aus.
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  Halten von Wildtieren

Jegliche gewerbsmässige Haltung von Wildtieren ist generell bewilligungspflichtig. Auch das private Halten von Wildtieren bedarf einer kantonalen Bewilligung, wenn diese besondere Ansprüche an Haltung und Pflege stellen.
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  Jagdliches Brauchtum

Zum jagdlichen Brauchtum zählen an erster Stelle die die Pflege der Waidmannssprache, die "Weidgerechtigkeit", d.h. die Einhaltung ethischer Jagdgrundsätze, die "zünftige" Kleidung, das Jagdhornblasen, die Pflege alter Traditionen wie etwa jene der Bruchzeichen (s. Weidmannssprache), die geselligen Aserfeuer, die freie und lockere Rede, das Erzählen von wahren oder fast wahren Geschichten, der gutmütige Spott.
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  Jagd in der Schweiz heute

Die Schweiz zählt gegenwärtig rund 6,5 Millionen Einwohner. Davon sind ungefähr 35 000 oder 0,5 Prozent Jäger. Jäger sind eine verschwindende Minderheit.
Zwei Drittel der Schweizer Jäger üben die Patentjagd aus, ein Drittel die Revierjagd. Auch das Verhältnis der Patent- zu den Revierkantonen verhält sich etwa wie 2 : 1.
Ein Sonderfall ist der Kanton Genf, der 1974 durch Volksentscheid die Jagdausübung durch Private abgeschafft hat.
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  Jagd- und Hegepraxis im Jahresablauf

Neben allen Massnahmen zur Verbesserung des natürlichen Nahrungsangebotes für das Wild verfolgen die Jäger durch eine zusätzliche Fütterung im Winter zwei Zielsetzugen: Sie möchten einerseits den Wildtieren die Strapazen eines strengen Winters mildern, indem sie ihnen den Zugang zur Nahrung erleichtern, und andererseits durch dieses Nahrungsangebot das Wild vom natürlichen Aesungsangebot des Waldes ablenken und so die Wildschäden herabsetzen. Futterstellen werden sehr gezielt an bestimmten Orten angelegt, wo das Wild leichten Zugang hat und sich möglichst ungestört aufhalten kann.
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  Wild

Die Situation des Wildes hat sich im Laufe der letzten Jahrhunderte stark verändert. Raubwildarten wie z.B. der Bär wurden ausgerottet, andere Wildarten (Beispiel: Steinbock) mit Erfolg wiederangesiedelt. Im Jura ist wieder Gamswild heimisch geworden. Zuwanderung von Osten sorgte für eine starke Verbreitung des Hirschwildes im Alpenraum. Zunehmend verbreiten sich die von Norden vermehrt eingewanderten Wildschweine.
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  Wild auf Wild

Wild auf Wild könnten bald nur noch die Jäger sein. Im Pfeffer steckt zu viel Blei aus der Jagdmunition. Kantonschemiker schlagen Alarm und fordern Grenzwerte.

Herbstzeit ist Wildzeit», kündigen die Wirte im Aushang an und preisen das Fleisch frisch erlegter Rehe, Hirsche und Wildsäue. Doch den Gästen könnte der Appetit vergehen: Die Kantonschemiker schlagen Alarm. Im Pfeffer steckt zu viel Blei aus der Munition. Das Schwermetall verursacht Schäden im Nervensystem, in der Leber und beeinträchtigt den Kreislauf.
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